6. Tour 2017: Nordsee

Wir waren schon wieder an der Nordsee, schon wieder in Dorum-Neufeld. Und bestimmt fahren wir wieder hin (allerdings nicht mehr in diesem Jahr).

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Die Idee, am Wochenende nochmal die Sonnentage zu nutzen, hatten viele; auch viele Biker.

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Am Montag war es dann wieder ruhiger.

Diesmal hatten es mir die Krabbenkutter besonders angetan….

 

… und als am Montag gerade ein Kutter einlief als ich im Hafen spazieren ging, nutzte ich die Gelegenheit und kaufte fangfrische Krabben direkt vom Kutter.

 

Dann hieß es pulen!

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Jumper bewachte die Leckerbissen 🙂

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Nach vier ruhigen, erholsamen Tagen ging es wieder nach Hause. Das war’s dann wohl auch mit unseren Touren 2017. In den nächsten Tagen werden wir unser rollendes Appartement gründlich putzen und ins Winterquartier bringen.

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Zucchini-Paprika-Chutney

Dieses Rezept hat mir meine Freundin Karin als Zigeunersoße verraten, aber da es im Internet massenweise ähnliche Rezepte gibt und diese als Chutney bezeichnet werden, habe ich die Zigeunersoße einfach umbenannt 🙂

3 kg Zucchini
1 kg Zwiebeln
6 Paprikaschoten (am besten bunt wegen der Optik)

Die o.g. Zutaten klein würfeln, mit 2–3 Esslöffel Salz mischen und über Nacht ziehen lassen.

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1 kg Zucker
1 Liter Weinessig
3 Esslöffel Senf
zusammen aufkochen

Zucchini, Zwiebeln und Paprika abtropfen lassen und im Sud 1 Std. köcheln lassen.

3 EL Mehl
2–3 EL Currypulver
1 EL Cayenne-Pfeffer
2 EL Paprika edelsüß
mit etwas Wasser verrührenund zum Gemüse geben. Einmal ordentlich aufkochen lassen und heiß in Schraubgläser füllen.

Nach dem Füllen für 10 Minuten auf den Kopf stellen (wie bei Marmelade).

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Letztes Jahr hatte ich dieses Chatney schon eingekocht und den Kindern meines Mannes als Mitbringsel (Mitgebsel) zu probieren gegeben. Daher war mein Vorrat sehr schnell alle. Diesmal bin ich klüger und halte die Klappe….

Schmeckt wirklich lecker, kann natürlich individuell abgeschmeckt werden, passt zu allem Kurzgebratenen, Gulasch, Gegrilltem, Pasta und direkt zu frischem Brot „ohne alles“.

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Missverständnis

Das ist uns echt genauso vor ein paar Tagen im Drogeriemarkt passiert:

Wir entdecken bei Budni Bekannte, die am Drucker stehen und Fotos ihres Enkels ausdrucken. Ich wusste nicht mal, dass sie Oma und Opa geworden sind, gratuliere und freue mich mit ihnen (Der Neu-Opa jammerte gleich, wie teuer der Kinderwagen war und ‚mein‘ Opa stimmte ein, dass die Schulranzen ja auch so unverschämt teuer sind).

Gemeinsam bewundern wir also das Baby, dessen Bild die Oma vor uns rumwedelt.
Ich: „Ach Gott, wie süß! Wie groß ist es denn eigentlich?“
Sie: „9×13, glaub ich….. Oder hast du größer gedruckt, Bernd?“

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Die Gazelle im Einsatz

Neugierig was das nun soll? Von welcher Gazelle soll berichtet werden? Bestimmt kommst Du nicht auf die Idee, dass ich die Gazelle bin 😀
Nachzulesen hier: Los Gazelle, spring!

Die Gazelle war in den letzten Jahren ziemlich bequem und außerdem Oma geworden. Sportliche Einsätze rückten daher sehr in den Hintergrund, und als sich bei meinen Tennisdamen so nach und nach Wehwehchen einstellten, stellten wir unsere Tennisrunden ein. Bestimmt drei Jahre haben wir pausiert, jetzt haben wir uns aufgerafft,  die Tennisutensilien aus der hintersten Ecke rausgekramt und zaghaft einen Wiedereinstieg versucht. Tja, was soll ich sagen…. Es macht uns wieder richtig Spaß. Viel gelacht wird auch. Gleich als ich zum ersten Treffen kam, bat ich Anke, doch mal bitte auf der Bank ein bisschen Platz zu machen.
„Als Oma darf ich mich doch wohl zum Schuhe wechseln setzen!“
„Wir sind inzwischen alle Oma!“ kam umgehend die lachende Reaktion.

Diskreterweise spielen wir aber nur zu Zeiten, in denen sonst niemand auf der Anlage ist. Wie attraktiv unser Spiel ist, kann man sich mühelos vorstellen.  Vier Omas, eine mit neuem Knie, eine mit Athrose, eine mit Übergewicht, aber immerhin eine, die joggen geht und in einer Tanzgruppe ist.

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Das große Schulkind und sein Sozialverhalten

Der älteste Enkel hat ja von Freitag auf Samstag bei uns übernachtet. Seit seiner Einschulungsfeier hatten wir ihn nicht mehr gesehen und waren schon neugierig auf eventuelle Schilderungen seines kurzen Lebens als Schulkind.

Wie befürchtet, hat er am Freitag gar nichts erzählt. „Gut“, „Ja“, „Nein“ waren so ziemlich alle Antworten auf unsere löchernden Fragen. Am Samstagmorgen war er ein wenig gesprächiger, hat erzählt, dass er zur Bushaltestelle läuft statt mit dem Fahrrad zu fahren, dass er einmal zur Haltestelle kam und keiner da war. Er wusste nicht, was er tun sollte: Wieder nach Hause gehen, weil der Bus wohl schon weg sei? Dann kamen aber die anderen Fahrschüler eingetrudelt und er war nur als erster dort gewesen. Turnen sei langweilig, da hätten sie noch nicht Fußball gespielt. Die Hausaufgaben wären nicht schlimm und Mama brauche nicht zu helfen. Der Schreibtisch in seinem Zimmer sei jetzt frei geräumt und die Babyspielsachen aussortiert.
Allerdings habe er kein Smartphone geschenkt bekommen, aber bestimmt bekäme er zu Weihnachten oder zu seinem Geburtstag eines.

Während wir uns so unterhielten, piepte mein Handy.

Meine Tochter erzählte von Jakobs frustrierendem Morgen:
Die Bausteine reichten nicht für sein Bauvorhaben. (Sie sind kürzlich umgezogen und nun ist so einiges in Kisten verstaut)

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Der Ackerpflug, den er neu bekommen hat, passt nicht zu dem Trecker (obwohl es die gleiche Marke ist).

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Und die Lösung, die Jakob gefunden hat, ist schließlich auch nur suboptimal 🙂

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Milan, das Schulkind, runzelte kurz die Stirn und meinte dann, dass er einen Trecker mit dem passenden Ackerpflug habe. Den könne er Jakob geben, er habe jetzt keine Zeit mehr für solche Babyspiele. „Der liegt aber im Sandkasten, den muss ich erst abspritzen. Darum kümmere ich mich, wenn ich wieder zu Hause bin.“

Auf meinen Einwand hin, ob nicht sein kleiner Bruder damit spielen möchte, zuckte er nur verächtlich die Schultern. „Der ist dazu noch viel zu klein. Und wenn er groß genug ist, kannst du ihn ja wieder von Jakob mitbringen!“

Mein Großer! ♥
(Sorry, unser Großer natürlich… )

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Zum erstenmal als Schulkind …

… wird der große Enkel heute bei uns übernachten. 

Scheinbar hat ihn die erste Schulwoche nicht besonders beeindruckt, denn wir haben die ganze Woche nichts von ihm gehört. 

Bin schon gespannt was er erzählen wird. Oder auch nicht. Weiß man bei Männern ja nie 🤗

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Einschulung

Kaum zu glauben, dass unsere beiden großen Enkel nun schon Schulkinder sind. Hab ich doch erst kürzlich noch Windeln gewechselt und ihnen bei ihren ersten Laufversuchen geholfen 🙂

Am Samstag, den 5. August war also der große Tag.

Im Gegensatz zu Bayern wird hier in Niedersachsen die Einschulung als großes Fest zelebriert. Die Veranstaltung findet am Samstag statt, neben den Eltern begleiten die Großeltern, Onkeln und Tanten und die Taufpaten die ABC-Schützen, nach Gottesdienst und Einschulungszeremoniell wird im Kreis der Familie gefeiert, und es gibt außer der Schultüte Geschenke wie zu Weihnachten und Geburtstag zusammen.

Sehr knifflig für uns, denn die beiden wurden zur gleichen Uhrzeit in verschiedenen Orten eingeschult. Wen sollten wir begleiten, wer würde sich benachteiligt fühlen? Zoff war vorprogrammiert.

Bei der Enkelin, die hier im Ort zur Schule geht, war zuerst die Einschulung und dann Kirche, beim Enkel, der in eine andere Schule geht, war zuerst der Gottesdienst, so dass wir schließlich doch noch die Chance hatten, mit beiden in der Schule zu sein.

Wir waren also sehr pünktlich in der total überfüllten Aula der Grundschule, wo wir der Enkelin moralische Unterstützung an ihrem großen Tag geben wollten. Die Begrüßung und Ansprache der Rektorin waren schon sehr langatmig, fand ich, dann folgte eine noch langatmigere Aufführung der 4. Klasse. Dem Opa war das nicht zumutbar, er schwächelte und ging an die Luft und hat somit das Aufrufen der ABC-Schützen und den Abmarsch in ihre Klassen verpasst.
Für die Erwachsenen folgte eine gut 30-minütige Pause bis die Erstklässler Unterrichtsluft geschnuppert hatten.

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Für uns war diese Veranstaltung nun zu Ende, Emily mit Eltern und den anderen Gästen gingen zur Kirche, während wir uns ins Auto schmissen und zu Milans Schule fuhren. Als wir hinkamen, war er in seinem Klasszimmer und die Gäste standen rauchend und Kaffee trinkend auf dem Schulhof rum.
Milan geht in eine kleinere Schule, so dass hier weniger Gedrängel war. Trotzdem erkannte ich ihn nicht gleich, als die ABC-Schützen aus ihrem Klasszimmer kamen 🙂

Im Konvoi fuhren wir zu Milan nach Hause, dort war schon die Tafel gedeckt und das Essen wurde geliefert. Anschließend fuhren wir noch zu Emilys Party. Sie hatten gegrillt und waren schon zum gemütlichen Teil übergegangen.

Um 16 Uhr waren wir wieder zu Hause, völlig platt natürlich und sehr erleichtert, dass der Tag geschafft war.

Da die stolzen Eltern Fotos ihrer Schulkinder auf Facebook gezeigt haben, mache ich mal eine Ausnahme …

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