1. Tour 2018: Ostsee

Wir haben am 1. April unser Wohnmobil vom Bauern aus der Scheune geholt und mussten natürlich schnellstmöglich testen, ob noch alles funktioniert 😉

Lange wollten wir gar nicht wegbleiben, eine Woche oder etwas länger schwebte uns vor, und blieben daher in der Nähe.

Am Donnerstag, den 5. April fuhren wir los. Um uns nicht gleich durch Hamburg quälen zu müssen, nahmen wir die Fähre von Wischhafen nach Glückstadt. Das hatte schon gleich was von Urlaubsstimmung, obwohl es in Strömen regnete und der Wind pfiff. Vor uns auf der Fähre stand ein dänisches Wohnmobil, dessen Aufkleber mir zusagt, auch wenn wir keine Vollzeit-Freizeitgenießer sind 🙂

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An der Ostsee hatten wir uns in der Flensburger Förde Langballigau ausgesucht, was sich als gute Wahl herausstellte. Schöner Stellplatz für nur 12,50 € inkl. Strom, schöne Spazierwege für Hund und Mensch und nicht zu voll.

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Nach vier Tagen wechselten wir das Lager, fuhren nach Schleswig an der Schlei, wo es einen wunderschönen Stellplatz direkt am Stadthafen gibt.

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Ein wenig amüsiert hat mich die Turmuhr am Schleswiger Dom. In Schleswig scheint man es nicht so genau mit der Uhrzeit zu nehmen 🙂

Nach Schleswig wollten wir nochmal an die Ostsee. Schließlich hatte der Gatte seine Angelausrüstung dabei….

Wir landeten in Hohwacht, nachdem die Stellplätze in Kalifornien und Brasilien noch geschlossen waren.
Es war leider dermaßen stürmisch und kalt geworden, dass Angeln nicht infrage kam.

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Länger als eine Nacht zu bleiben reizte uns nicht, und so waren wir nach einer Woche wieder daheim. (Und gar nicht unglücklich darüber, wieder auf dem heimischen Sofa sitzen zu können)

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Die Natur erwacht

Wir waren ein paar Tage weg, und als wir gestern wieder nach Hause kamen, hatte der Frühling Einzug gehalten. Ich bin hin und weg wie schnell die Natur erwacht ist. Tut der Seele gut 🙂

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Frohe Ostern …

… wünsche ich euch allen. Habt eine schöne Zeit, wie auch immer ihr die Feiertage verbringt.

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Flixbus-Werbung

Habt ihr die neue Flixbus-Werbung schon gesehen? Oft kommt sie nicht, und im Internet werde ich nicht fündig, daher kann ich nicht den ganzen Spot wiederholen. Ich bin zweimal die Strecke Hamburg-Nürnberg gefahren, daher weckte der Spot gleich meine Aufmerksamkeit.

Er beginnt mit der Aufnahme eines Flixbusses, der durch eine landschaftliche Idylle fährt, dazu die leicht schmalzige Stimme des Sprechers:

„Flixbus verbindet. Länder. Städte. Menschen.“
Bei Menschen wird ein Händchen haltendes Pärchen gezeigt.
„Flixbus bietet Komfort. Beinfreiheit. Toiletten an Bord.“
Was wird wohl bei Toiletten gezeigt???? Ein betagtes Paar, das sich wissend-verständnisvoll anlächelt. Klar. Vergrößerte Prostata und geschwächter Beckenboden….

Mir gefällt die Werbung 😉

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Alles Enkel

Vor ein paar Tagen haben wir unseren Vorrat an Kinderbüchern aufgerüstet. Die beiden großen Enkel können inzwischen lesen, und ich wusste von den eigenen Kindern gar nicht mehr, wie schön es ist, mit ihnen diesen Erfolg zu genießen.

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Mit der nächsten Decke fürs Baby wurde ich heute fertig. Wurde schon abgeholt und Enna ist darin schon eingewickelt. Jetzt muss ich dringend eine große Decke für die große Schwester häkeln, denn sie hat sich schon ein bisschen beschwert, dass immer nur Enna was Neues bekommt.

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Hunde auf dem Friedhof

Heute habe ich mich mit einer Friedhofsbesucherin angelegt. Eigentlich nicht angelegt, denn ich hätte gar nichts gesagt, ich hab nur seeehr kritisch auf ihren Hund geguckt, als sie mit ihrem Fiffi an unserem Grab vorbei ging.

„Sie haben Ihren draußen gelassen, ne.“
„Ja, natürlich.“
„Warum? Er ist doch an der Leine und er geht genau wie ich auf den Wegen zwischen den Gräbern. Oder denken Sie, dass er sein Beinchen hebt?“
„Ich käme gar nicht auf die Idee, den Hund mit auf den Friedhof zu nehmen. Ist ja auch gar nicht erlaubt.“
„Nicht erlaubt! Wer soll denn das verbieten? Sehen Sie irgendwo ein Verbotsschild? Ich nicht.“
„An einer Kirchentür ist auch keine Verbotsschild und Sie nehmen da Ihren Hund doch auch nicht mit rein.“
„Das ist mir jetzt doch wirklich zu blöd! Zeigen Sie mir das Verbotsschild oder lassen Sie mich zufrieden!“

Tatsächlich ließ ich mich verunsichern. Bevor ich nach Hause ging, suchte ich nach einem Aushang, einer Friedhofsordnung oder einem Hundeverbotsschild. Nichts zu finden. Aber zu Hause! Dem Grabbrief liegt auch die Friedhofsordnung bei – Hunde auf den Friedhof mitzubringen ist VERBOTEN!

Und jetzt? Soll ich bei der Gemeinde petzen? Oder ganz unschuldig fragen wie das eigentlich ist? Brauche nämlich einen neuen Personalausweis und muss sowieso auf die Gemeinde ….

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Wenn eine eine Reise tut …

… hat sie lange was zu erzählen (oder so ähnlich) 😉

Jetzt bin ich schon fast drei Wochen wieder von meiner Frankenfahrt zurück und hab immer noch dieses eine Foto rumliegen, das ich unbedingt unterbringen will.

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Bereit zur Rückfahrt nach Buxtehude.

Kurzfristig, für Rentnerverhältnisse direkt schon spontan, habe ich mich entschlossen, zu meinem Enkel und seinen Eltern zu fahren. Das Buchen der Fahrkarte ist jedesmal eine Herausforderung und nervt immer. Der reguläre Preis für eine einfache Fahrt beträgt in der 2. Klasse 139,- €. Das ist ganz schön happig und nicht verlockend, dafür das Auto stehen zu lassen. ABER es gibt ja Sparpreise, Sonderpreise, Schnäppchen, Rabatte, Kontingente, die Bahncard in allen möglichen Varianten und vielleicht noch mehr Möglichkeiten zu sparen. Und je früher man bucht, umso größere Chancen hat man, einen super Preis zu ergattern. Mit Zugbindung natürlich. Für die nicht so erfahrenen Fahrer: Zugbindung bedeutet, dass die Fahrkarte nur für diesen einen Zug gültig ist. Wenn man diesen verpasst, hat man Pech und bezahlt den Normalpreis.

Also: Ich bin in dieser Hinsicht ein Fuchs, ein Sparfuchs sozusagen und habe die Hinfahrt für 59,90 € und die Rückfahrt für 29,90 € ergattert! Zu akzeptablen Zeiten sogar.

Die Hinfahrt war ereignislos. Alle Züge pünktlich, alle Züge fast leer bzw. nicht überfüllt. Das einzig frustrierende für mich war, dass es mir nicht gelungen ist, meinen kleinen, handlichen, roten Trolley ins Gepäcknetz zu wuchten. Leicht war er zwar nicht, aber sooo schwer nun auch wieder nicht. Bisher hatte ich da noch nieee Probleme.

Die Heimfahrt war nicht so prickelnd, das war mir schon klar, als ich in Neustadt/Aisch am Bahnsteig stand. Es wehte ein eisiger Ostwind bei -10°C, ich musste mich von meinen Lieben verabschieden, und ich wusste, dass an einem Freitagabend die Züge voll sind. Im ICE von Würzburg nach Hamburg-Harburg hatte ich Glück und erwischte den wohl letzten Sitzplatz – neben einem jungen Mann, der hilfsbereit mein Köfferchen hochschubste. Noch mehr Glück hatte ich, dass dieser junge Mann beim nächsten Halt ausstieg und sein Platz frei blieb (so grimmig guckte ich doch gar nicht, denke ich). In HH-Harburg musste ich 61 min. auf die S-Bahn nach Buxtehude warten. Nicht schön so ziemlich einsam von 22:42 bis 23:43 Uhr an der S-Bahn zu stehen … Um 0:07 Uhr war ich in Buxtehude, und freundlicherweise holte mich der Gatte dort ab. Mit dem Bähnlein nach Hause hätte ich nochmal eine Stunde länger gebraucht (aber er hätte 10km weniger zu fahren gehabt!).

Achja, früher! Früher, als ich regelmäßig von Nürnberg hierher fuhr, holte mich mein damaliger Freund ganz selbstverständlich in HH-Harburg ab. Mit einem Blumenstrauß!

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