5. Tour 2017: Nordsee

Es ist ja nicht einfach für Großeltern, wenn sie von einem Teil der Kinder unter strengster Beobachtung stehen, damit der eigene Nachwuchs ja nicht zu kurz kommt.

Hatte der älteste Enkel gefragt, weshalb seine Cousine mit dem Wohnmobil weg dürfe und wir daraufhin mit ihm weg sind, weinte anschließend die Enkelin (angeblich?) bitterlich, weil wir immer nur mit ihrem Cousin wegführen. Also packten wir nochmal unsere Siebensachen (ne, weniger, denn ein Mädchen hat viel Gepäck!) und die Enkelin ins Wohnmobil, um mit ihr ein paar Tage an der Nordsee zu verbringen.

Wir waren vom Sonntag, den 30. Juli bis Mittwoch, den 2. August weg und hatten genau die vier Sonnentage zwischen viel, viel Regen und kühlen Temperaturen erwischt.

Dorum-Neufeld war unser Ziel. Dieses nette Dorf, wo außerhalb der Saison wohl nur der Kutterhafen sowas wie Leben zeigt, ist im Sommer natürlich von Touristen gut besucht. Von uns aus sind wir in einer guten Stunde dort, eine Entfernung, die sich auch für Tagesausflüge anbietet, und so war es keine aufregende Reise, sondern ein entspannter Trip in eine wohlbekannte Umgebung.

Die Enkelin war aus dem Wellenbad Watt´n Bad fast nicht rauszukriegen, aber auch das Suhlen im Watt und das Toben und Turnen auf den weitläufigen Spielplätzen trugen dazu bei, dass sich das Fast-Schulkind auspowern konnte. Wir hatten außerdem die Fahrräder mit und konnten hinterm und aufm Deich (gemütlich) radeln.

Den Leuchtturm bestiegen wir natürlich und genossen den Ausblick.

Deichkühe gab es auch. Zärtliche 🙂

Am letzten Abend durfte die Kleine besonders lange draußen bleiben und mit mir den Sonnenuntergang bewundern.

Jetzt reicht es mir aber erstmal mit Enkel-Urlauben. Wenn wir wieder packen, dürfen nur Oma, Opa und der Hund ins Wohnmobil. So.

(Bild anklicken macht’s übrigens groß)

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Über Nicht nur Oma

Ich blogge seit 2009 und möchte mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bei meinem (digitalen) Idol bedanken, der mich inspitiert, animiert und mit Rat und Tat unterstützt. Danke, mein Sohn :-)
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3 Antworten zu 5. Tour 2017: Nordsee

  1. Roswitha schreibt:

    Dorum-Neufeld, da kommen Erinnerungen hoch, wie es noch 1986 dort ausgesehen hat. Da war noch nicht der Deich verändert worden, da wohnten doch tatsächlich noch Einheimische Fischer dort und es gab noch keine Touristenbunker. Da war fast nichts und alles so schön ruhig, einfach herrlich. Heute ist es kein Ort mehr für mich.
    Überhaupt hat sich viel im Wursterland getan, aber ich finde nicht alles zum Guten.
    Ich kenne die Gegend wie meine Westentasche, von Bremerhaven bis Cuxhaven. Wie oft ich schon an der Wursterküste war, ich kann es gar nicht zählen.
    Das letzte Mal wo ich dort war – in Wremen – das liegt nun schon wieder 5 Jahre zurück.
    Ihr wohnt ja nur eine Autostunde entfernt, für uns sind es mehrere Stunden und ein Wohnmobil haben wir auch nicht, also müssen wir uns irgendwo einmieten, was immer Geld kostet.
    Solltet ihr mal wieder dort sein, dann atme für uns mal ordenlich die Nordseeluft ein.
    Liebe Grüße von Roswitha

    Gefällt 1 Person

    • Nicht nur Oma schreibt:

      Ich kenne diese Ecke erst seit ein paar Jahren und habe daher keinen Vergleich. Mir gefällt es aber sehr gut dort und finde nicht, dass es richtige Touristenbunker gibt – halt nur Gästezimmer/Ferienwohnungen in jedem Haus. Im Winter war ich noch gar nicht dort, kann mir also nur ausmalen wie es außerhalb der Saison aussieht.
      Versprochen, ich atme ein paarmal gaaaanz tief für dich die gute Nordseeluft ein ♥

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      • Roswitha schreibt:

        Die ganze Ecke von Spieka-Neufeld bis Wremen war damals noch so richtig natürlich. Heute dreht sich dort auch nur alles ums Geld und den ganzen Tourismus. Da wurde schon viel Schindlunder mit der Natur getrieben. Wenn man das Wursterland schon länger kennt, dann merkt man sehr genau, was schon alles dort passiert ist.
        Liebe Grüße und guten Nacht.
        Roswitha

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