1. Tour 2017: Nordbayern und Sachsen-Anhalt

Am 9. April, Palmsonntag, starteten wir unsere erste Tour dieser Wohnmobilsaison.
Ungeduldig scharrte ich mit den Hufen, wollte ich doch endlich wieder mal meinen Enkel erleben. Aber wir wollten keinen Stress haben, keine Kilometer schrubben, wir wollten die Zeit genießen, gemütlich in der Sonne sitzen, grillen, mit dem Hund schöne Frühlingsspaziergänge unternehmen….

Also fuhren wir am ersten Tag nur schlappe 150 km, um den Sonntag am Steinhuder Meer zu verbringen. Es war herrlich: Am Nachmittag Trubel und Wärme, abends wurde es ruhig und stimmungsvoll.

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Gemächlich zuckelten wir dann am Montag weiter, krochen durch sämtliche niedersächsische Dörfer und hatten mittags noch nicht mal 100 km zurückgelegt. 400 sind es bis zum Enkel 🙂
Schließlich fuhren wir doch auf die Autobahn, um wenigstens die Hälfte unseres ersten Ziels zu schaffen. In der Marktgemeinde Grebenau (zwischen Kassel und Fulda) fanden wir einen netten Stellplatz zwischen Feuerwehrhaus und Altenheim. Wie es der Zufall wollte, erlebten wir einen Feuerwehreinsatz…

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Endlich! Am dritten Tag kamen wir in der Fränkischen Schweiz an, und ich konnte nach fast fünf Monaten meinen Enkel wieder in die großmütterlichen Arme schließen. Die Zeit seit dem letzten Treffen war eindeutig zu lange, denn er fremdelte etwas und zog dann den Hund und den Opa vor *schnief*. Hat sich am Tag darauf zum Glück aber wieder normalisiert. Leider möchten die Eltern ja nicht, dass ich ihn hier zeige, so bleibt mir nur, auf euere Fantasie zu vertrauen und euch den süßesten Enkel des Universums vorzustellen 🙂

Nach zwei Tagen Enkel bewundern, Baustelle besichtigen und der jungen Familie auf die Nerven fallen, wechselten wir das Quartier und richteten uns in Aufseß, ebenfalls in der Fränkischen Schweiz, ein. Das Wetter war immer noch trocken und sonnig, aber es wurde kühler. Dank Heizung kein  Problem, nur das Sitzen im Freien war nicht mehr drin.

Gerne werbe ich hier für Aufseß und den Gasthof Reichhold mit eigener Brauerei. Das Bier ist süffig (und preiswert: 2,20 € für die Halbe) und das Essen ist ein Traum – vor allem, wenn man von Franken nach Norddeutschland ausgewandert ist und Schäufele mit Klößen in der Knödel-Diaspora unbekannt ist.

Nun steuerten wir die Oberpfalz an. In der Nähe von Tirschenreuth bin ich geboren, in der Kreisstadt TIR besuchte ich das Gymnasium, und dort leben meine Geschwister.
Die Ostertage von Karfreitag bis Ostermontag verbrachten wir also dort, standen auf dem Stellplatz des Gartenschaugeländes und ließen es uns gut gehen. Die Anlage rund um den Fischhof wurde erst vor einigen Jahren familienfreundlich und modern angelegt, bin begeistert.

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Das Stiftland ist nicht nur für seine Klöster, Kirchen und Burgen bekannt, sondern vor allem auch für die Karpfenteiche. Und so sieht man hier (wie in Buxtehude mit Hase und Igel praktiziert) überall bemalte Plastikkarpfen. Geschmackssache.

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Viel schöner und fantasievoller als bemalte Plastikkarpfen waren aber die Osterdekorationen und Osterbrunnen im Fränkischen und in der Oberpfalz.

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Hab ich schon mal gesagt, dass ich Zwiebeltürme liebe?

Nach den Ostertagen und nach vielen gemeinsamen Stunden mit meinen Geschwistern und deren Familien tuckerten wir weiter nach Norden. Es war von Tag zu Tag kälter geworden, und es wurde immer noch schlimmer. In Thierstein, Kreis Wunsiedel, hatten wir nachts Minusgrade und wir „konnten“ im Schnee spazieren gehen.

Nochmal Station in Bad Lobenstein in Thüringen ….

… und Löbejün in Sachsen-Anhalt ….

… dann waren wir an der letzten Station unserer Tour angekommen. Der Tante und der Cousine meines Mannes statteten wir auch noch einen Besuch ab.

Nach zwei Wochen waren wir wieder glücklich zu Hause, schmissen erstmal die Heizung an und genossen eine warme, kuschelige Wohnung 🙂

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Über Nicht nur Oma

Ich blogge seit 2009 und möchte mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bei meinem (digitalen) Idol bedanken, der mich inspitiert, animiert und mit Rat und Tat unterstützt. Danke, mein Sohn :-)
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2 Antworten zu 1. Tour 2017: Nordbayern und Sachsen-Anhalt

  1. Roswitha schreibt:

    Danke, liebe Hermine für die schöne Tour, an der du uns teilhaben lässt. Gut hast du das mit den Fotos hinbekommen, die Diashow und auch die Collagen sind sehenswert.
    Liebe Grüße, Roswitha

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  2. Nicht nur Oma schreibt:

    Danke für das Kompliment, liebe Roswtha! Mich kostet es immer viel Überwindung, nicht noch mehr Fotos zu zeigen 🙂
    Ich wünsche dir ein schönes, langes Wochenende,
    Hermine

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