Dies und das

Nachdem ich schon hundert oder mehr Fotos von Sonnenuntergängen gepostet habe, bin ich neulich doch mal im Schlafanzug auf die Terrasse und habe gen Osten geknipst. Auch schön, oder?

Rübenernte. Auf meiner Walkingrunde war vor ein paar Tagen der Rübenroder im Einsatz und hatte schon ordentlich produziert 🙂

Da ich mir nicht sicher war, ob das reine Futterrüben sind, klaute ich mir eine und probierte. Ja, es sind Futterrüben 😉

Meine Neuanschaffung: Eine Heißluftfritteuse! Der Gatte hat sich eine gekauft und ich bin begeistert davon, aber leider ist die für meine Küchenecke viel zu groß. Jetzt ist mir eine für kleine Haushalte ins Auge gesprungen, und natürlich hab ich zugeschlagen. Es ist keine Werbung für die Firma Tefal, es ist nur eine Info für euch 🙂
Ein bisschen hab ich schon ausprobiert, Pommes natürlich und Brötchen aufbacken (ohne Foto), außerdem einen Bratapfel und eine gegrillte Süßkartoffel. Ich kann so ein Gerät nur empfehlen.

Ich hatte Geburtstag. Aus Platzgründen war es besser, zu meiner Tochter mit Familie zu gehen. Der Enkel hatte den Tisch schon gedeckt, und erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass dies mein erster Geburtstag war, an dem mir ein Kuchen gebacken wurde. So toll! Als Kind wurden die Geburtstage nicht so gefeiert wie heute; da wurde morgens gratuliert und man bekam eine Tafel Schokolade und fertig. Und später lud ich ein und buk die Kuchen/Torten natürlich selbst.

Die Enkelin stapft eifrig durch die Gegend, sammelt Blätter und hebt alle paar Meter ein Steinchen auf und behindert ihre Eltern, Strecke zu machen 😀
Hab Sehnsucht nach der Kleinen, aber momentan wäre es einfach nicht vernünftig …

Meine Schwägerin hat ihre Chemo hinter und die OP vor sich. Das schlimmste Stück Weg zur Heilung hat sie geschafft, und wenn alles gut geht, wird sie Anfang Dezember operiert. Anschließend folgen 30 Bestrahlungen und die Reha. Hoffentlich kann sie dann das Thema Brustkrebs abhaken.

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Mehr Schein als Sein

Gestern kam ich an diesem Apfelbaum vorbei, und zum Glück hatte ich einen Beutel dabei, so dass ich Äpfel sammeln konnte. So toll! So schöne Äpfel, die offensichtlich niemand haben wollte.

Natürlich wog ich meine Beute gleich mal: mehr als 6 kg! Hui, das gibt einen ordentlichen Rutsch Bratapfelmarmelade, freute ich mich und machte mich ans Schälen und Putzen.

Was für eine Enttäuschung! Von den mehr als 6 kg blieben klägliche 1,8 kg übrig. Wir hatten drei Nächte mit Minusgraden, was ganz offensichtlich zuviel für die Früchte war.
Entsprechend wenige Gläser bekam ich 😦

„Gleiche Quote wie bei den Angestellten des Gesundheitsamts, wenn sie die Kontakte nachverfolgen wollen/sollen und von 100 ausgefüllten Kontaktformularen in den Lokalen weniger als 30 brauchbar sind“, ging es mir durch den Kopf…

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Bio, Biotop und ein Bike

Ich fang mal gleich mit Bio an, weil ich mich so darüber freue. In Norddeutschland hat fast jeder Bauern-/Obsthof seinen Verkaufsstand, eine Kiste oder sogar einen richtigen Hofladen. Sowas habe ich hier im Fränkischen sehr vermisst. Der Bio-Bauer hier im Dorf verkauft zwar auch seine Kartoffeln, aber dazu müsste ich bei ihm klingeln und um 2 kg bitten. Sein kleinestes Gebinde sind 5 kg.

Aber jetzt gibt es in der Nachbargemeinde einen Bauernhof, bei dem ich nicht nur Frischmilch zapfen kann (wunderbar! sogar 0,5 Liter sind möglich), sondern auch meine Lieblingskartoffeln in 1,5 kg-Tüten erhältlich sind.

Mein Auto hatte ich im Ort geparkt und bin zu diesem Hofladen spaziert, einem wunderschönen Weg durch den Aischgrund. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese weite Wiesenfläche im Frühjahr zu einer Seenlandschaft wird.

Ebenfalls auf dem Weg zum Hofladen liegt „mein“ Biergarten. Seit diesem Frühjahr gibt es diese Biker-Installation bei der Zufahrt, aber erst jetzt habe ich den Sozius des Bikers wahrgenommen. Oder es ist ein Flug-Karpfen, der sich’s erst später auf dem Gepäckträger bequem gemacht hat 😉

Mein Glücks-i-Tüpfelchen an diesem Tag war dann, dass ich bei Netto Äpfel aus Mittelnkirchen bekommen habe. Mittelnkirchen ist ein kleines Dörfchen hinterm Deich im Alten Land (vor den Toren Hamburgs), und die besten Äpfel gibt es halt im Alten Land.

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Frostig

Die dritte Nacht in Folge, dass wir nachts Minusgrade haben! Zwar nur zwischen -1,3 und -2,5°C, aber das Freikratzen der Autoscheiben und die weiß überzogenen Sträucher ließen mich befürchten, dass meine Röschen diese Temperaturen nicht überstanden haben.

Beim genaueren Hinsehen war ich aber beruhigt, und jetzt steht der Topf etwas geschützter an der Hauswand.

Das Weinlaub ist empfindlicher, wie der Vergleich der beiden Aufnahmen zeigt:

In den letzten Tagen hatten wir auch wunderbare, magische Sonnenuntergänge. Leider zeigen meine Handy-Knipsereien nicht die tatsächlichen Farben, und ich wünschte, ich hätte eine gute Kamera (und könnte damit umgehen).

Wie Sonnenaufgänge aussehen, kann ich aus persönlichen Gründen nicht zeigen 😉

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Halloween

Halloween ist mir egal, aber diese Schnitzarbeiten hier im Dorf begeistern mich. Würde ich niemals so toll hinkriegen.

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Goldener Oktober

Was für ein wunderschöner Goldener-Oktober-Tag gestern doch war! Den wollte ich natürlich nutzen, schnappte mir meine Walkingstöcke und zog los.

Überrascht war ich von den vielen Menschen, die auch unterwegs waren. Logisch, wo es besonders schön ist, da muss man damit rechnen, dass andere dies auch wissen. Aber normalerweise kann ich mich darauf verlassen, dass der gemeine Franke um die Mittagszeit zu Hause ist 😉

Heute ist es schon wieder vorbei mit dem Goldener-Oktober-Wetter, es regnet, und mein derzeitiges Interesse gilt dem Mähroboter, der gerade seine für mich nicht nachvollziehbaren, unlogischen Bahnen zieht.

Ich vermisse übrigens unseren Hund sehr, mit dem ich ja fast 15 Jahre lang zweimal täglich spazieren ging. Nicht mal die hübschesten blauen Walkingstöcke können die Freude und Kommunikation mit einem Hund auch nur annähernd ersetzen 😦

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Die Corona-Warn-App funktioniert

Diese App habe ich sofort nach der Freischaltung installiert, so wie inzwischen 20 Mio Deutsche auch. Ein paar Nachbesserungen waren wohl nötig, kann ich nicht beurteilen, aber ich habe sie nicht gelöscht, obwohl ich mich schon so manches Mal gefragt habe, ob sie denn überhaupt Sinn macht, ob sie funktioniert, ob sie nicht einfach nur unnötigen Speicherplatz und Akku-Kapazität frisst.

Ziemlich aufgeschreckt war ich gestern Abend allerdings, als ich dieses Bild sah:

Was diese Mitteilung bedeutet, las ich natürlich gleich nach und zeige euch auch diese Screenshots:

Also: Eigentlich sagt mir die App nichts weiter, als dass in meiner Nähe ein positiv getesteter Mensch war. Dass genau das passieren kann, sagt mir der gesunde Menschenverstand auch, und das kann überall da der Fall sein, wo ich Menschen begegne. Die Zusatz-Info, dass ich mir keine Sorgen machen muss, ist hier beruhigend.
Nur: Wie viele haben kein Smartphone, wie viele können die App nicht installieren, weil ihr Gerät nicht kompatibel ist, und schließlich, wie viele halten diese App schlicht für unnötig und installieren sie erst gar nicht?

EIN Hilfsmittel ist sie jedenfalls.

Update 25.10.2020
Heute zeigt mir die App, dass ich 2 Begegnungen mit niedrigem Risiko hatte. Die Verknüpfung mit den Laboren bzw. die persönliche Eingabe positiv Getesteter funktioniert also. Aber mich würde schon interessieren, wann diese Begegnungen waren, damit ich Rückschlüsse auf meinen Aufenthaltsort ziehen könnte.
Jetzt vermute ich meine Bahnfahrt, wo ich keine Maskenmuffel sah und wo ich auch keinen persönlichen Kontakt hatte, außer vielleicht mit dem Schaffner, der meine Bahncard sehen wollte :-). Ein bisschen weniger Datenschutz wäre mir in diesem Fall lieber…

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Warum ist es am Rhein so schön?

Vergangenen Samstag saß ich wieder mal im IC nach Bonn. Der IC fährt nicht die Hochgeschwindigkeitsstrecke, sondern von Mainz bis nach Koblenz am Rhein entlang. Diesmal hatte ich einen tollen Fensterplatz und das Wetter war schön, so dass ich ich ein paar Schnappschüsse zeigen kann:

Ja und? Schön und gut, aber warum die Frage, warum es am Rhein so schön ist?
Für mich ganz einfach: In Bonn am Rhein erwartet mich ein süßes, kleines Mädchen. Ich hatte die Kleine ja erst eine Woche zuvor in der Fränkischen Schweiz gesehen, und ich war neugierig, ob sie mich wiedererkennt. Jaaaa, hat sie! 💕

Die Eltern hatten schon vor einem Jahr Karten für eine Show gekauft und freuten sich darauf. Da die Veranstaltung unter coronakonformem Konzept stattfinden konnte, wollten sie natürlich die Gelegenheit nutzen, ein paar Stunden gemeinsam außer Haus verbringen zu können. Es war ein extrem entspannter Abend für mich, da sich dieser Goldschatz von seiner allerbesten Seite zeigte 💕💕

Am Sonntag fuhr ich schon wieder nach Hause, ziemlich erleichtert darüber, dass die Züge nur geringe bis mittlere Auslastung hatten. Ziemlich pünktlich waren sie auch 👍

Jetzt werde ich wirklich wieder mehr zu Hause bleiben. Hier im Landkreis haben wir die 50er Marke noch nicht gerissen, aber die Karte wird ja von Tag zu Tag mehr rot….

Während ich in Bonn war, kam vom Gatten die Nachricht, dass er im Krankenhaus sei. Die Pumpe ruckelte, er hatte starke Schmerzen. In einer Not-Op bekam er einen Stent und wird heute wieder entlassen.

Auf meiner Terrasse habe ich die Sommerzeit gestern beendet. Fahrrad, Gartenmöbel und Ampelschirm unter die Plane gepackt, da ich ja leider keine Unterstellmöglichkeit habe. Tja, heute ist es so mild und so schön sonnig, dass ich meinen gestrigen Eifer bedauere. Wieder auspacken möchte ich die Sachen aber auch nicht nochmal.

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In der Fränkischen Schweiz

Am vergangenen Wochenende wurde mir wieder mal bewusst, dass nicht nur das Meer, besonders die Nordsee, seinen Reiz hat, sondern auch die Gegend ganz in der Nähe, nämlich die Fränkische Schweiz. Vor einigen Wochen war ich schon mal in Ebermannstadt, jetzt verbrachten wir den Sonntag und Montag dort.

Die Tagesmutter der Enkelin hat Urlaub, und da die Schwiegertochter erst im September in ihrer neuen Firma angefangen hat, bekam sie noch keinen Urlaub, so dass der Papa gefordert war. Er kam auf die geniale Idee, hier eine Ferienwohnung zu mieten und ein paar Papa-Tochter-Tage zu verbringen. Daraus wurde nun ein Familientreffen, bei dem leider die Mama nicht dabeisein konnte, andererseits wären sie wahrscheinlich sonst nicht hierher gekommen.

Corona, die Größe der Wohnung und der Schlaf-Rhythmus der Kleinen erforderten etwas Logistik, aber wir kriegten es hin!

Bei einem ausgiebigen Spaziergang konnten wir ebenso ausgiebig quasseln wie der Enkel seine Cousine anhimmeln. Ein bisschen behinderte er mich am Vorankommen, weil er immer mit seinem Fahrrad im Weg war 🙂

Während wir (mein Exmann und ich) anschließend bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen, wanderte die Tochter-Familie zu einer Höhle.

Abends gingen wir zusammen essen. Auch das klappte bestens, weil es zum einen auch etwas Vegetarisches gab und zum anderen die Tische im Lokal mit Plexiglaswänden voneinander getrennt waren. Die vorgeschriebenen Abstände machen es sogar richtig komfortabel, wenn man (Papa) mit Buggy und Kinderstuhl zurechtkommen muss. Mir selbst ist es auch lieber, wenn man nicht den Stuhl des Hintermanns ins Kreuz gerammt kriegt 😉

Grässlich für Vegetarier, aber mir hat’s geschmeckt!

Die Tochter-Familie fuhr nach Hause, während Oma und Opa in einem Gasthof übernachteten. So konnte auch ich wieder mal ein gepflegtes Hefeweizen trinken 😀
Für mich fühlte es sich auch nach Urlaub an, auswärts zu übernachten, sich an einen Frühstückstisch zu setzen und sich an einem reichhaltigen Buffet zu bedienen.

Ab Montagnachmittag hatte mein Sohn wieder Zeit und Ruhe, um sich nur mit seiner Tochter zu beschäftigen. Ich denke, er hat’s dann auch wieder genossen….

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Mein Spruch des Tages

Wenn Männer kränkeln, sind sie nicht mit Mostrich zu genießen.

Danke Ingrid Z., you made my day 😀

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