Total empört und wütend …

… lag ich heute Nacht im Bett. Erst wusste ich gar nicht was los war, ich hatte nur diese unbeschreibliche Wut und Empörung in mir.

Nach ein paar Augenblicken erinnerte ich mich wieder;  ich hatte geträumt:

Wir, mein Mann, unser Hund und ich, waren am Strand. Da kamen drei Jungs, etwa 12-14 Jahre alt, zwei der Jungs hatten einen Hund dabei. Ob sie mit unserem Hund im Wasser spielen dürften, fragten sie ganz nett. Wenn sie unseren Hund mit ins Meer nehmen könnten, hätte jeder einen. Na gut, Jumpi ist ja gerne im Wasser und er ging schwanzwedelnd und sichtlich vergnügt mit dem Gespann baden.

Kaum waren sie dort, sah ich zu meinem Entsetzen, dass die Jungs auf den schwimmenden Hunden standen, sie sozusagen als Surfbrett benutzten.
Kein Wunder, dass ich so dermaßen außer mir war. Aber zum Glück war alles nur geträumt 😀

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Holunderblütensirup

Eine Zeitlang war unser Grappaverbrauch bedenklich hoch. Keine Sorge, das hat sich wieder normalisiert :-). Inzwischen mag ich die Flaschen ja lieber als den Inhalt, und als ich gebeten wurde, diese Flaschen nicht in den Altglascontainer zu werfen, sondern mit Holunderblütensirup zu befüllen, habe ich dies befolgt.

Hier im Norden blüht stellenweise der Holunder noch, so dass ich nach unserer Rückkehr Sirup zubereiten konnte. Ich hoffe, der Vorrat reicht….

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Einmal original, fünfzehnmal alkoholfreie Befüllung

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Wieder zu Hause

Nach fünf Wochen, genau genommen 33 mal im Wohnmobil schlafen, sind wir gestern wieder zu Hause angekommen. Es war eine sehr schöne, interessante und lange Tour, diesmal ganz ohne Pannen oder technische Ausfälle. Das muss ja auch mal betont werden 🙂

Mein Gemahl hat 7.250 km geschrubbt, das werden wir in dieser Größenordnung nicht wiederholen, aber es hat sich fast jeder Kilometer gelohnt.

Mehr darüber in den nächsten Tagen, jetzt stehen wichtigere Dinge an, u.a. morgen ein Fußballturnier des großen Enkels….

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Nächste Tour am Start

Bei uns wird’s ernst. Die nächste Tour mit dem Wohnmobil steht nämlich an. Heute hab ich schon mal die Betten im Womo bezogen, morgen kaufen wir ein, dann wird gepackt. Am Sonntag fahren wir bis zur holländischen Grenze, am Montag zu Obelink (sowas wie IKEA für Camper, hihi), und dann geht es schnurstracks in die Normandie. Erstes Ziel: Calais. Von dort aus tuckern wir die Nordseeküste und die Atlantikküste entlang bis zur Algarve. Wenn wir dort sind, gucken wir wie es weitergeht… Bis zum Schulanfang wollen wir jedenfalls wieder zuhause sein 🙂

Als ich mit den Betten fertig war, habe ich die Haken gezählt: Es sind 18 Stück, davon zwei Viererleisten, dh. ich habe 24 Haken, um Einkaufsbeutel, Handtücher etc. aufzubewahren  … wenn ich mich nicht verzählt oder den einen oder anderen übersehen habe 😀

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Sonntagsspaziergang

Diese Fotos wollte ich ja noch zeigen…

Als ich am Ostersonntag in Tirschenreuth spazieren ging, „sprangen“ mir die folgenden  Motive vor die Kamera.

Dieses Gässchen lief ich während meiner Schulzeit jeden Tag. Es ist ganz schön steil, ganz schön eng und ganz schön zugeteert.

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Für Vorgärtchen ist nicht viel Platz, aber diese Hausbesitzer haben das Beste aus der Not gemacht 🙂

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Und dann fiel mir noch diese Entenfamilie auf. Da guckt ja jede in eine andere Richtung. Scheinbar konnten sie sich nicht einigen wohin sie spazieren sollten. Typisch Familienspaziergang, oder?

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Haken-Spleen

Zum Glück interessiert sich mein Gemahl für meine Bloggerei nicht, sonst fühlte er sich wohl auf den Schlips getreten. Mein Gemahl hat nämlich einen Haken-Spleen. In der Wohnung fällt das nicht so auf, aber im Wohnmobil sehr wohl. Jedesmal wenn wir unterwegs sind, findet er noch ein Plätzchen, an den man einen Haken kleben kann. Irgendwann zähle ich sie mal….

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1. Tour 2017: Nordbayern und Sachsen-Anhalt

Am 9. April, Palmsonntag, starteten wir unsere erste Tour dieser Wohnmobilsaison.
Ungeduldig scharrte ich mit den Hufen, wollte ich doch endlich wieder mal meinen Enkel erleben. Aber wir wollten keinen Stress haben, keine Kilometer schrubben, wir wollten die Zeit genießen, gemütlich in der Sonne sitzen, grillen, mit dem Hund schöne Frühlingsspaziergänge unternehmen….

Also fuhren wir am ersten Tag nur schlappe 150 km, um den Sonntag am Steinhuder Meer zu verbringen. Es war herrlich: Am Nachmittag Trubel und Wärme, abends wurde es ruhig und stimmungsvoll.

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Gemächlich zuckelten wir dann am Montag weiter, krochen durch sämtliche niedersächsische Dörfer und hatten mittags noch nicht mal 100 km zurückgelegt. 400 sind es bis zum Enkel 🙂
Schließlich fuhren wir doch auf die Autobahn, um wenigstens die Hälfte unseres ersten Ziels zu schaffen. In der Marktgemeinde Grebenau (zwischen Kassel und Fulda) fanden wir einen netten Stellplatz zwischen Feuerwehrhaus und Altenheim. Wie es der Zufall wollte, erlebten wir einen Feuerwehreinsatz…

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Endlich! Am dritten Tag kamen wir in der Fränkischen Schweiz an, und ich konnte nach fast fünf Monaten meinen Enkel wieder in die großmütterlichen Arme schließen. Die Zeit seit dem letzten Treffen war eindeutig zu lange, denn er fremdelte etwas und zog dann den Hund und den Opa vor *schnief*. Hat sich am Tag darauf zum Glück aber wieder normalisiert. Leider möchten die Eltern ja nicht, dass ich ihn hier zeige, so bleibt mir nur, auf euere Fantasie zu vertrauen und euch den süßesten Enkel des Universums vorzustellen 🙂

Nach zwei Tagen Enkel bewundern, Baustelle besichtigen und der jungen Familie auf die Nerven fallen, wechselten wir das Quartier und richteten uns in Aufseß, ebenfalls in der Fränkischen Schweiz, ein. Das Wetter war immer noch trocken und sonnig, aber es wurde kühler. Dank Heizung kein  Problem, nur das Sitzen im Freien war nicht mehr drin.

Gerne werbe ich hier für Aufseß und den Gasthof Reichhold mit eigener Brauerei. Das Bier ist süffig (und preiswert: 2,20 € für die Halbe) und das Essen ist ein Traum – vor allem, wenn man von Franken nach Norddeutschland ausgewandert ist und Schäufele mit Klößen in der Knödel-Diaspora unbekannt ist.

Nun steuerten wir die Oberpfalz an. In der Nähe von Tirschenreuth bin ich geboren, in der Kreisstadt TIR besuchte ich das Gymnasium, und dort leben meine Geschwister.
Die Ostertage von Karfreitag bis Ostermontag verbrachten wir also dort, standen auf dem Stellplatz des Gartenschaugeländes und ließen es uns gut gehen. Die Anlage rund um den Fischhof wurde erst vor einigen Jahren familienfreundlich und modern angelegt, bin begeistert.

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Das Stiftland ist nicht nur für seine Klöster, Kirchen und Burgen bekannt, sondern vor allem auch für die Karpfenteiche. Und so sieht man hier (wie in Buxtehude mit Hase und Igel praktiziert) überall bemalte Plastikkarpfen. Geschmackssache.

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Viel schöner und fantasievoller als bemalte Plastikkarpfen waren aber die Osterdekorationen und Osterbrunnen im Fränkischen und in der Oberpfalz.

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Hab ich schon mal gesagt, dass ich Zwiebeltürme liebe?

Nach den Ostertagen und nach vielen gemeinsamen Stunden mit meinen Geschwistern und deren Familien tuckerten wir weiter nach Norden. Es war von Tag zu Tag kälter geworden, und es wurde immer noch schlimmer. In Thierstein, Kreis Wunsiedel, hatten wir nachts Minusgrade und wir „konnten“ im Schnee spazieren gehen.

Nochmal Station in Bad Lobenstein in Thüringen ….

… und Löbejün in Sachsen-Anhalt ….

… dann waren wir an der letzten Station unserer Tour angekommen. Der Tante und der Cousine meines Mannes statteten wir auch noch einen Besuch ab.

Nach zwei Wochen waren wir wieder glücklich zu Hause, schmissen erstmal die Heizung an und genossen eine warme, kuschelige Wohnung 🙂

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