Angegrillt

Grillen ist Männersache! Anders kenne ich es gar nicht, und sogar mein Vater hat die Herrschaft über unseren ersten Grill übernommen, obwohl er sonst nicht mal den kleinen Finger im Haushalt krumm gemacht hat. Das muss Ende der 60er/Anfang der 70er des letzten Jahrtausends gewesen sein. Gegrillt wurde auch bei uns am Abend, also hatte Papa seine Prothese schon ausgezogen, saß daher am Grill, gab Anweisungen und wir weiblichen Wesen reichten im die geforderten Dinge an, kümmerten uns um die Beilagen und um sein Bier. Zum Grillen braucht der Grillmeister ein kühles Bier.

Die Grillmeister wechselten im Lauf meiner letzten 50 Jahre, das Zeremoniell hingegen   blieb gleich. Bis gestern.

Als wir kürzlich mit dem Wohnmobil weg waren und anschließend zuhause bei mir, wurde natürlich das schöne Wetter genutzt und gegrillt. Wir hatten vor einigen Jahren einen Campinggrill mit Belüftung gekauft, das ideale Gerät für unsere Bedürfnisse: nicht zu groß, einfach handzuhaben und zu reinigen, mit Holzkohle zu befeuern, schnell einsatzbereit wegen des Ventilators unterhalb des Kohlekorbs.

Und da hatte ich nach einem halben Jahrhundert Lebenszeit die Idee, mir so einen Grill zuzulegen.

Es ist genau der gleiche, den wir auch fürs Wohnmobil angeschafft haben, sogar in der gleichen Farbe 🙂

Hat wunderbar geklappt, jetzt bin ich eine Grillmeisterin!

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Veränderungen – in der Realität und in der Phanstasie

Nein, nein, nichts Großes, Aufregendes und zum Glück auch nichts Schlimmes, nur Kleinigkeiten, die das Leben so mit sich bringt.

Während wir in Haßfurt am Main vor dem Wohnmobil oder am Main saßen, kam von meiner Tochter die Whatsapp „Der Umzug läuft“, dazu ein Foto vom „Kammerwagen“, also ihrem Bulldog mit Wagen, dieser bepackt mit Möbeln, Kartons, einem oberwichtigen Enkel, der das Ganze bewachte. Endlich, nach 5 Jahren Bauzeit, konnten sie das Bauernhaus beziehen, das der Schwiegersohn von seinen Eltern/Großeltern übernommen hatte, das er größtenteils eigenhändig entkernt und modernisiert hat. Die Grundmauern bzw. Teile des Hauses sind aus dem Jahr 1760, es wurde x-mal umgebaut, und nun wurde es ganz unter ökologischen Aspekten als Lehmhaus von Grund auf renoviert. Lang, lang hat’s gedauert, aber jetzt ist es einmalig schön. Bin total begeistert, wie sie Altes und Neues zusammengefügt und ihren Bedürfnissen angepasst haben.

Corona und die damit verbundenen Veranstaltungsverbote haben die berufliche Existenz des Schwiegersohns bis auf Weiteres lahmgelegt. Keine Konzerte, keine Festivals, keine Messen, keine Betriebsveranstaltungen => kein Einkommen für einen selbständigen Meister für Veranstaltungstechnik. Immerhin gab es eine Soforthilfe, und da der Kindergarten geschlossen war, übernahm er die Betreuung des Enkels – Oma als Risikoperson musste ja sowieso „geschützt“ werden. Ja, und dann guckte er nach Alternativen. Jetzt arbeitet er als Postbote. Die junge Familie hat wieder ihr finanzielles Fundament, meine Tochter ist nicht mehr allein für den Familienunterhalt zuständig, der Kindergarten ist wieder geöffnet, und sie leben auf ihrem eigenen Hof samt Pferden und Katze. Sehr, sehr toll, bin sehr, sehr stolz auf sie.

Meine Nichte, der ich vor vier Wochen mein Auto geliehen hatte, brachte es mir wieder zurück. Ihr süßer kleiner Sohn hat sich sofort wieder bei mir wohlgefühlt, und ich bin so froh, dass ich wieder engeren Kontakt mit ihr habe. Ich habe 7 Neffen und Nichten, mit denen ich emotional sehr verbunden bin, so rein physisch aber weniger.

Meine Schwägerin kommt mit ihrer Krebstherapie voran. Sie wusste zwar, dass ihr die Haare schon nach der ersten Chemo ausfallen würden, trotzdem war und ist die Tatsache nun doch nicht so einfach für sie. Aber die Kontrolluntersuchung zeigte schon Erfolg. Ich freu mich und hoffe weiter.

Nach den Tagen in Haßfurt haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und sind zunächst in die Oberpfalz gefahren. Eigentlich weniger, um meine Geschwister zu sehen, sondern um in der Tschechei Zigaretten für den Gatten zu kaufen. Keine Ahnung, was eine Stange hier kostet, jedenfalls war sie in der Tschechei vor der Grenzschließung um 7 Euro billiger als jetzt. Das hat den Gatten zwar gar nicht erfreut, aber wahrscheinlich ist eine Stange für 43 € immer noch günstiger als in Deutschland, und bei 8 Stangen lohnt sich das wohl durchaus.
Dann sind wir an den Main-Donau-Kanal, nach Berching und nach zwei Tagen nach Merkendorf, Kreis Ansbach, etwas abseits vom Fränkischen Seenland, um dort am Naturbad nochmal 5 Tage zu bleiben.
Sämtliche Stellplätze, die wir angefahren sind, waren voll. Ja, das Wetter spielt zur Zeit mit, da zieht es die Wohnmobilisten hinaus, unabhängig von Corona. Um diese Zeit ist das Klientel auch eher scheintot als vor Energie und Jugend strotzend, aber so viele alte bzw. ältere Menschen auf einem Haufen, das ist mir diesmal mehr als sonst aufgefallen. Klar, jeder ist glücklich, dass er überhaupt wieder raus kann, ins Ausland möchte man nicht, und am liebsten bleibt man im Umkreis von 200 km, um gegebenenfalls wieder schnell zuhause zu sein. Mich langweilte und störte es diesmal, tagelang mit den gleichen Wohnmobilen am gleichen Platz zu sein, ich dachte immer häufiger, dass ich zuhause auf meiner Terrasse viel besser sitze und viel weniger Umstände mit Wasser tanken, Klo wegbringen, Grauwasser ablassen und Essen machen habe.

Warum sollten wir das Wohnmobil überhaupt noch halten? Es kostet, kostet, kostet. Klar, ein Stellplatz ist mit 5-10 € preiswert, aber die Kosten, die das ganze Jahr über auflaufen, gleichen die Miete für eine Ferienwohnung oder eine Busreise locker aus. Bisher war unser Hund der Grund, es zu behalten. Aber jetzt, wo Jumpi im Hundehimmel ist????
Früher haben wir auch richtig schöne, große Reisen unternommen. Das möchte ich schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Die Konsequenz liegt auf der Hand. Für mich glasklar, für den Gatten — hmm, noch etwas, von dem er sich trennen müsste? Mir fallen Trennungen leichter, nicht nur was Fahrzeuge betrifft.

Nach drei Wochen Eheleben bin ich wieder Single, vermutlich bis August 🙂

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Drei Sonnentage in Haßfurt am Main

Nachdem der Gatte mit unserem Hundesenior beim Tierarzt war und leider ohne Jumper wieder nachhause gehen musste, entsorgte er zunächst Jumpers Näpfe und Decken und brachte die Futtervorräte zur Nachbarin, dann packte er das Wohnmobil und fuhr nach Franken. Eigentlich unverantwortlich, die gesamten 600 km auf einen Rutsch runterzuschrubben, aber sag das mal einem norddeutschen Sturkopf. Das kannst du genauso erfolglos dem Schrank erzählen….. Wie auch immer, er kam zum Glück heil an.

Am Donnerstag, Fronleichnam, hier Feiertag, machten wir uns auf den Weg zu einer Fahrt an den Main.  In Haßfurt, nur 70 km weiter, fanden wir einen Wohnmobilstellplatz, der uns gefiel: Direkt am Mainufer, nicht mal 200 m zur Innenstadt und zu einem Supermarkt, preiswert außerdem.

Die Innenstadt, zwischen den beiden Stadttoren gelegen, zeigte sich als sehr lebhaft, viele Geschäfte, Cafés und Eisdielen und Gastwirtschaften. Gefiel uns sehr gut.

Natürlich beobachteten wir interessiert die Mainschiffe, die im regen Verkehr unterwegs waren. Zwischendurch immer die Motorboote der Freizeitkapitäne, aber die waren weniger spannend als laut.

Nicht nur wir warteten auf den nächsten Kahn 🙂

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Für Samstagabend waren schwere Gewitter angesagt. Gespannt beobachteten wir diese Wolke. Zum Glück wurden wir weder weggeschwemmt noch durch Blitz und Donner im Schlaf gestört.

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Es waren drei sehr schöne, entspannte Tage. Natürlich komisch, so ganz ohne Hund, der fast 15 Jahre lang eigentlich immer im Weg lag….

Die Stimmung unter den Mit-Wohnmobilisten war super. Alle waren froh, wieder auf Tour sein zu können. Ins Ausland wollte keiner, mit denen wir gesprochen haben, und außer einem Paar aus Weimar, war der Gatte mit STD-Nummer ein Exot. Alle anderen kamen aus dem Umkreis von ca. 100-150 km. Richtig nett, heimelig.

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Jumper

Jetzt muss ich von unserem Hundesenior, unserem Jumpi, in der Vergangenheit sprechen. Jetzt mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Jetzt ist er im Hundehimmel.

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Corona V

Die Corona-Lage hat sich weiter entspannt. Aktuell liegen die täglichen Infektionszahlen bei etwa 300 bundesweit.

Die Maßnahmen haben Wirkung gezeigt, und inzwischen weiß jeder Laie dank der vielfältigen Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, schon recht viel über dieses Virus. Ich höre regelmäßig die Podcasts von Christian Drosten und Alexander Kekulé und schließe mich naürlich sehr gern deren Zuversicht an, dass wir den Sommer gut überstehen und möglicherweise keine zweite Welle im Herbst/Winter kommen wird. Allerdings gibt es immer wieder Hotspots, Superspreader, die eine große Ausbreitung auslösen (ein Restaurant in Leer, eine Kirchengemeinde in Frankfurt, ein Familienclan in Göttingen oder Mitarbeiter von Schlachthöfen u.a.), wobei zum jetzigen Zeitpunkt die Infektionsketten gestoppt werden können/konnten.

Jetzt könnte man sogar wieder verreisen, nicht nur innerhalb Deutschlands. Auch Italien, Frankreich, Spanien, die skandinavischen Länder haben schon oder öffnen ihre Grenzen wieder.

Vor einigen Tagen hat die Bundesregierung ein riesiges Konjunkturprogramm verabschiedet. Hoffentlich läuft die Konjunktur wieder an…

Rückblickend bin ich sehr, sehr froh, diese akute Zeit in Deutschland verbracht zu haben. Wenn ich denke, wie schrecklich die Bilder aus Norditalien waren (China ist ja weit weg und die Bilder von dort waren noch so unwirklich), wie gelähmt ich im ICE saß und Angst hatte, als die Welle zu uns überzuschlagen drohte, wie gut aufgehoben ich mich fühlte, als ich Angela Merkels Rede am 18. März in diesem ICE auf dem Weg nachhause hörte und Markus Söder ein paar Tage später die Maßnahmen der bayerischen Landesregierung bekanntgab, einschließlich der Soforthilfen, die tatsächlich innerhalb weniger Tage flossen. Wie froh ich war, den spröden Olaf Scholz als Finanzminister zu erleben und nicht als SPD-Vorsitzenden.

Wie „sanft“ war doch der Lockdown in Deutschland, wie wenig Tote gab/gibt es in Deutschland, wie viel Glück hatten wir, „vor die Welle“ zu kommen! Die Kliniken konnten vorbereitet werden, das Virus konnte gestoppt werden. Die Toten mussten nicht in Militärlastern weggefahren oder in Kühllastern zwischengelagert werden, bis Massengräber ausgehoben waren (New York), wir durften zu jeder Zeit unsere Wohnungen ohne Passierscheine verlassen.

Vermutlich gehöre ich dermaßen bekennend zu den „mainstreamern“, weil es auch anders hätte laufen können. Ich stamme, wie ja schon öfter gesagt, aus dem Landkreis Tirschenreuth. Dort schlug das Virus zu.

https://www.zeit.de/2020/24/tirschenreuth-coronavirus-infektionsherd-todesfaelle-bayern

Zu guter Letzt noch einen Satz an diejenigen, die den Lockdown für unnötig, sogar für eine panische Maßnahme halten:
Ist es gerechtfertigt, ein Automodell auf der ganzen Welt zurückzurufen, weil bei unübersehbar vielen die Bremsen versagen? Ist es nötig, dieses Auto aus dem Verkehr zu ziehen, bis das Problem mit den Bremsen gelöst ist? Auch wenn viele deshalb nicht zur Arbeit oder zu ihrer Hochzeit fahren können? Ist es gerechtfertigt, obwohl der größere Teil dieser Autobesitzer das Fahrzeug gar nicht regelmäßig aus der Garage holt?
Tja, und was, wenn in Zukunft wieder was nicht funktioniert? Kann man sich nochmal so einen Aufwand leisten???

Wenn das nächste Virus kommt, dann sehen wir weiter ….

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Freude

Manchmal läuft’s einfach, da passt alles, ohne dass man sich großartig anstrengt.

Die zweite Ladung Gelee ist fertig, diesmal Zitrone-Holunderblütengelee. Ist auch ganz, ganz lecker, aber nun stockt leider die Produktion, weil ich keine Gläser mehr habe. Ich hoffe, meine Tochter besorgt Nachschub 🙂
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Dann war ich diese Woche beim Friseur. Zuletzt war ich Ende Januar dort, und entsprechend sah ich aus – unabhängig von Corona…. Aber jetzt habe ich wieder meine Streichholz langen Haare, die ruckzuck gewaschen und getrocknet sind.

Das Baby meiner Vermieter wurde heute getauft. Sie hatten mich zum Kaffee eingeladen, aber mir gefiel diese Idee nicht. Ich gehöre nicht zur Familie, und mit der Abstandsregel wäre es eh problematisch geworden. Also bedankte ich mich für die Einladung und sagte, dass ich mich über ein oder gerne auch zwei Stück Kuchen freue. War ihnen ganz offensichtlich recht. Ein kleines Geschenk wollte ich auf jeden Fall machen, und so entschloss ich mich zu einer Babydecke.
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Genau eine solche häkelte ich für meine Enkelin vor einem Jahr, hatte noch genügend Wolle und wusste das Muster noch 🙂 Heute also Taufe. Wir, meine Nichte, mein Großneffe und ich waren vor dem Haus, als die Großfamilie zur Kirche ging. Zugedeckt war das Baby im Kinderwagen mit „meiner“ Decke. Darüber freue ich mich wirklich sehr und fühle mich geschmeichelt.

Ende der Woche wienerte ich mein Auto. Mal wieder waschen war nach dem ganzen Blütenstaub eh nötig, und innen gründlich saugen war auch längst fällig. Aber wie das meistens ist, brauche ich einen Anlass, um von meinem Schaukelstuhl aufzustehen und aktiv zu werden.
Der Anlass war meine Nichte, die kommende Woche zu einer Mutter-Kind-Kur geht und kein Auto hat. Da meines sowieso die längste Zeit vor der Tür steht, bot ich ihr an, es sich auszuleihen. Seit heute Mittag bin ich vier Wochen lang auf dem Fahrrad unterwegs.

Endlich mähte mein Vermieter mal den Rasen neben meiner Terrasse. Ich konnte die Plackerei hinter dem Vorhang vom Sofa aus gut beobachten….
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Meinem Großneffen gefiel das nicht, er schnappte sich die Kanne und goss die gelben Stoppeln. Unermüdlich …
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Eine Episode vom Enkel muss ich auch noch loswerden:
Ein Freund des Enkels: „Du bist mein allerbester Freund!“
Darauf der Enkel: „Schon toll, dass mich die Mama bekommen hat.“

Zu guter Letzt noch der Screenshot einer Werbung auf Facebook. Hobbii ist mein Wolllieferant, und die Folgerung aus „Geld allein macht nicht glücklich“  kann ich unterschreiben 🙂
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Am Ende wird’s gut – hoffentlich

Die letzten zehn Tage waren sorgenvoll. Aber am Ende wird hoffentlich alles gut.

Meine Schwägerin bekam die Diagnose Brustkrebs. Am Dienstag sollte die OP sein, aber am Montag gab es neue Erkenntnisse, so dass die Behandlung umgestellt wurde. Erst Chemo, in ca. 6 Monaten OP, vorausgesetzt der Krebs benimmt sich so wie es die Ärzte von ihm erwarten.

Mein Bruder S. erlitt am Wochenende einen zweiten Schlaganfall. Der Notarzt war innerhalb einer Viertelstunde da, und die Behandlung im Krankenhaus war ruckzuck eingeleitet. Inzwischen ist er wieder zuhause, und jetzt kommt zum Glück auch der Pflegedienst wieder.

Meine Schwester hatte vor ein paar Tagen ihre zweite Augen-OP, was nun ja glücklicherweise kein großes Ding ist, aber trotzdem muss es halt erstmal gut überstanden werden.

Jetzt ist ringsum die Situation wieder entspannter – vor allem für meine Schwägerin, der die Ärztin prophezeite, dass sie wieder gesund wird…. also was den Krebs betrifft. Sie hat seit bald dreißig Jahren an/mit MS zu kämpfen.

Dass mein Bruder H. ein Auge für dieses Motiv hatte, beweist o.g. Aussage 🙂 Es zeigt mein Elternhaus, das seit dem Tod meines Vaters leer steht und die Werkstatt, vormals die Dorfschreinerei, jetzt von meinem Bruder hauptsächlich für seine Imkerei genutzt.IMG-20200524-WA0000

Ein bisschen stolz und auch erleichtert bin ich, weil ich endlich meine Jacke fertig habe. Damit hatte ich schon vor mehr als zwei Jahren angefangen, und immer kam was dazwischen, das dringender war.20200520_183523

Yeah, der Holunder blüht! Am Freitag habe ich ca. 60 Dolden gepflückt und für die ersten Chargen Gelee vorbereitet. Heute gekocht: Apfel-, Orangen- und Granatapfel-Holunderblütengelee.IMG-20200524-WA0002

Das Foto hier habe ich aus dem Status meiner lieben Mit-Bloggerin Roswitha geklaut. Einen Kommentar hierzu verkneife ich mir besser 😉Screenshot_20200524-132414_WhatsApp

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Aber heute! Endlich.

Gestern habe ich mal nachgeschaut, ob der Biergarten im Nachbardorf wieder geöffnet hat – und wie es jetzt wegen der Corona-Auflagen aussieht. Schon von Weitem sah ich, dass leider noch geschlossen ist. Aber das Gelände konnte ich schon mal inspizieren 🙂

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Hier sitzen wir immer gern mal, gucken dem Enkel beim Spielen zu und genehmigen uns eine Erfrischung und – ich – Bratwurst oder Stadtwurst mit Sauerkraut.20200517_14150120200517_141700

Erst hier wurde mir bewusst, wie wenig Sitzplätze geblieben sind.20200517_141517

Beim Weggehen entdeckte ich diese beiden Gesellen, die wohl auch auf die Öffnung warten.20200517_141623

Aber heute, am 18. Mai 2020 ist es soweit. Heute werden die Rollos wieder hochgezogen.

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WhatsApp-Kommunikation

Dank Smartphone und vor allem dank WhatsApp ist eine unproblematische und spontane Kommunikation möglich. Mit dem Gatten und meiner Schwester nutze ich dieses Medium mehrmals täglich.

Ich schrieb also z.B. „Den ganzen Tag ist es schon grau, es regnet ununterbrochen.“
Antwort aus dem Norden: „Hier scheint die Sonne, aber es kommt jetzt eine dicke Wolke.“
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Später ich: „Ha, jetzt scheint in Bayern auch die Sonne!“
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Am Tag drauf konnte ich sogar mit diesem Foto protzen:
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Da hatte er natürlich nichts entgegenzusetzen, wohl aber konnte er mit diesem Foto angeben: „Mhhh, leckerer Spargel“
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Pah, bei mir gab’s leckere saure Kartoffelsuppe 🙂
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Und weil ich mich selbst über mein tolles Essen freute, schickte ich meiner Schwester auch dieses Foto.

Ihre Antwort: 😀 😀 😀
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Jaja, mit so ’nem Quatsch wird das Internet zugemüllt… aber Spaß macht’s.

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Holunder

Freu, freu! Heute war ich wieder mal walken, nachdem ich die letzte Zeit eigentlich nur mit dem Fahrrad unterwegs war. Radfahren mag ich lieber, aber beim Laufen sieht man mehr. Der Holunder fängt an zu blühen, bald kann ich Sirup kochen (den ich zwar gar nicht aufbrauche, aber wer nicht schnell genug wegläuft, bekommt welchen verpasst).

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