2. Tour 2018: Ostfriesland

Unsere Ostfriesentour starteten wir am Freitag, den 4. Mai. Eigentlich wollten wir schon zwei Tage vorher losfahren, aber ich hatte Wolle bestellt und diese kam erst am Freitag. War nicht schlimm, denn ausnahmsweise hatten wir Zeit *räusper*. Ich war auch sehr froh, dass wir nur bis Bremerhaven gefahren sind, was lächerliche 70 km von uns aus sind, schließlich wollte ich unbedingt die neue Wolle auspacken, Muster probieren und Maschenprobe machen, da konnte ich keine lange Fahrt gebrauchen.

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Der Gatte war auch zufrieden, war doch das Weib beschäftigt und konnte er ungestört fernsehen und Schifflein im Fischereihafen schauen.

 

Im Fischereihafen haben wir oberleckeren Backfisch gegessen und sind durch die Fußgängerzone gebummelt.

 

Zwei Nächte waren wir in Bremerhaven, dann sind wir durch den Wesertunnel Richtung Wilhelmshaven und an die ostfriesische Küste gefahren. In Wangerland, Ortsteil Hohenkirchen, entdeckten wir eher zufällig das Wangermeer, einen künstlich angelegten Freizeitsee, an dem es auch Wohnmobilstellplätze gibt.

 

 

Einen kurzen Abstecher an die Nordsee starteten wir dann doch noch, aber als wir in Neßmersiel ankamen (Fährhafen nach Baltrum) war Ebbe, was der Gatte persönlich nahm. Da sind wir schon mal da, und dann ist das Wasser woanders! Zwei Minuten für zwei Fotos, dann ging es auf direktem Weg wieder zurück zu „unserem“ See.

 

Ich hätte nichts dagegen gehabt, noch ein paar Tage zu bleiben, aber am Abend vor Christi Himmelfahrt (Vatertag) rollten die Wohnmobile im Minutentakt an, es gab Gedrängel und abends Gegröhle, laute Musik und „Fete“. Ne, für uns Rentner nicht mehr das richtige Quartier.
Also brachen wir am Donnerstagmorgen auf, fuhren nach Syke (bei Bremen), um meine Stieftochter mit den drei Jungs zu besuchen, die für eine Woche im dortigen Kinderhospiz verbrachten.
Am Freitag entschlossen wir uns noch zu einem Abstecher nach Dorum, Wurster Nordseeküste. Dort sind wir ja mehrmals im Jahr, und dort fühle ich mich immer wie zu Hause.

 

Inzwischen sind wir schon wieder über eine Woche zuhause, der HSV ist abgestiegen, und der Termin für die Taufe der jüngsten Enkelin steht an. Das wahre Leben hat uns wieder.

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Häkelei

Die große Enkelin hat sich schon ein paarmal beklagt, dass ich immer nur für ihre kleine Schwester stricke und häkle, dabei braucht sie doch auch eine Decke. Ein richtig große Decke, weil sie schließlich auch richtig groß ist 🙂

Also habe ich Wolle ausgesucht und mich an die Arbeit gemacht. Unseren Wohnmobiltrip mussten wir um zwei Tage verschieben, weil die Lieferung zu spät kam.

Aber dann!

 

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Der Schuh ist nicht zu klein

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Kann man’s erkennen? Das Bild zeigt die Schnauze unseres Hundes, einen Schlappen mit Pfote und einen Fuß mit Socken, alles in Grau und Schwarz 😀

Hundi liegt meist an meinen Füßen oder auch drauf. Wenn mir das zu warm wird, schlüpfe ich aus dem Schuh und platziere meinen Fuß etwas weiter weg. Heute wollte er offenbar wissen wie sich so ein Pantoffel trägt. Mir kam das Täubchen aus Aschenputtel in den Sinn:

„Rucke die guck, rucke di guck,
Kein Blut im Schuck.
Der Schuck ist nicht zu klein,
Die rechte Braut, die führt er heim.“

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Was für wen?

Unserem Hundesenior geht’s von Tag zu Tag besser. Trotzdem bin ich noch vorsichtig und gebe ihm kein Fertigfutter, sondern koche für ihn. Heute gab es Reis, Haferflocken, Möhren, Hühnchen und Hähnchenherzen für ihn. Für uns gab es Ratatouille. Beide Töpfe auf dem Herd so stehen zu sehen, fand ich witzig. Ein bisschen weniger gewürzt das eine und etwas mehr das andere Gericht, schon hätten wir tauschen können 🙂

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Vier Tage war der Jumper krank …

… jetzt jumpt er wieder, Gott sei Dank!

Wobei es nun auch wieder übertrieben ist zu behaupten, er würde jumpen. Aus einem Jumper war schon seit längerer Zeit ein Schleicher geworden, aber immerhin schleicht er wieder 🙂

Am Samstagmorgen trottete er ganz normal neben dem Kinderwagen her, aber wieder zuhause, rührte er sein Fressen überhaupt nicht an. Etwas später übergab er sich. Nachdem er Futter und Wasser ignorierte, rief ich am Sonntag beim Tierarzt an, der ihn anschaute und uns beruhigte, dass wir ruhig bis Montag warten könnten. Montag also Tierklinik, Infusion und Blutuntersuchung, Futter verweigerte er immer noch. Nach der Infusion ging es ihm augenscheinlich besser, jedoch meilenweit von gut oder normal entfernt. Gestern setzten wir uns mit dem Gedanken auseinander, dass er sich vielleicht doch nicht mehr erholen könnte. Immerhin ist er 13 Jahre alt, was für einen mittelgroßen Rassehund eigentlich schon ein gutes Alter ist. Er lag nur apathisch da, konnte mit Mühe zu einem kurzen Gassi-Gang bewegt werden und bot ein trauriges Bild.

Heute Morgen: Ich hatte mir überlegt, bevor ich mit dem Hund raus gehe, schnell mit dem Fahrrad zum Supermarkt zu fahren und die Zeitung zu holen. Aber als ich die Schuhe anzog, stand er Schwanz wedelnd vor mir. Was für eine Freude! Kaum zu fassen!

Wir absolvierten also eine Mini-Runde, holten die Zeitung, und dann ging er an den Napf! Inzwischen ist er fast wieder fit, trinkt und frisst und bettelt (weil er ja nur kleine Mengen bekommt) 🙂

Der Gedanke, es könnte mit ihm zu Ende gehen, war schrecklich….

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Kurzbesuch in Hamburg

Eine Freundin war mit ihrer Cousine im Alten Land zu Besuch, und natürlich nutzte ich die Chance, mit den beiden Ladies ein paar schöne Stunden zu verbringen. Das Wetter ist ja so herrlich, da bot es sich an, mal nach Hamburg zu fahren und auf der Elbe und an den Landungsbrücken ein bisschen maritimes Flair zu schnuppern.

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Eigentlich wollten wir unserer Truppe Ansichtskarten schreiben, aber mehr als ein Foto brachten wir nicht zustande. Sorry 😉

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Neues Wort gelernt: Huderstreifen

Kürzlich bekam ich einen Zeitungsartikel in die Finger, in dem über die Finanzierung und das Programm der Blüh- und Huderstreifen berichtet wurde.

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Klar, jeder kennt inzwischen diese etwa drei Meter breiten Streifen zwischen zwei Äckern oder am Rand eines Ackers und einem Wegesrand oder Bachufer. Ich komme fast jeden Tag beim Spaziergang mit dem Hund an einem vorbei.

So sieht er im Sommer aus: Die Sonnenblumen dominieren, aber es blühen auch viele niedrigere Feldblumen.

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Jetzt im Frühjahr sieht er (noch) so aus:

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Blühstreifen sind selbsterklärend: Sie geben den Insekten etwas Lebensraum zurück, den sie durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung sonst nicht hätten. Aber was sind Huderstreifen? Was bedeutet dieses Wort??? Zum Glück gibt es Google 🙂

Wichtige Lebensraumstruktur für Fasan, Rebhuhn u.Wachtel, besonders für das lebensnotwendige Wärmen (Hudern) des noch nicht flüggen Nachwuchses auf sonnigen, rasch abtrocknenden Bodenpartien, da die nestflüchtenden Jungvögel wegen des noch nicht entwickelten Vollgefieders ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren können. Außerdem – wegen der locker-sandigen, vegetationsarmen Standortverhältnisse – ein gern angenommener Platz für das dem Wohlbefinden u. der Hygiene (Parasiten loswerden) dienende Sonnen- u. Sandbaden, auch weiterer Feldvogel-Arten (z. B. Feldlerche, Feldsperling, Goldammer, u. a.).
Mehr Infos sind noch hier nachzulesen.
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