Am Ende wird’s gut – hoffentlich

Die letzten zehn Tage waren sorgenvoll. Aber am Ende wird hoffentlich alles gut.

Meine Schwägerin bekam die Diagnose Brustkrebs. Am Dienstag sollte die OP sein, aber am Montag gab es neue Erkenntnisse, so dass die Behandlung umgestellt wurde. Erst Chemo, in ca. 6 Monaten OP, vorausgesetzt der Krebs benimmt sich so wie es die Ärzte von ihm erwarten.

Mein Bruder S. erlitt am Wochenende einen zweiten Schlaganfall. Der Notarzt war innerhalb einer Viertelstunde da, und die Behandlung im Krankenhaus war ruckzuck eingeleitet. Inzwischen ist er wieder zuhause, und jetzt kommt zum Glück auch der Pflegedienst wieder.

Meine Schwester hatte vor ein paar Tagen ihre zweite Augen-OP, was nun ja glücklicherweise kein großes Ding ist, aber trotzdem muss es halt erstmal gut überstanden werden.

Jetzt ist ringsum die Situation wieder entspannter – vor allem für meine Schwägerin, der die Ärztin prophezeite, dass sie wieder gesund wird…. also was den Krebs betrifft. Sie hat seit bald dreißig Jahren an/mit MS zu kämpfen.

Dass mein Bruder H. ein Auge für dieses Motiv hatte, beweist o.g. Aussage 🙂 Es zeigt mein Elternhaus, das seit dem Tod meines Vaters leer steht und die Werkstatt, vormals die Dorfschreinerei, jetzt von meinem Bruder hauptsächlich für seine Imkerei genutzt.IMG-20200524-WA0000

Ein bisschen stolz und auch erleichtert bin ich, weil ich endlich meine Jacke fertig habe. Damit hatte ich schon vor mehr als zwei Jahren angefangen, und immer kam was dazwischen, das dringender war.20200520_183523

Yeah, der Holunder blüht! Am Freitag habe ich ca. 60 Dolden gepflückt und für die ersten Chargen Gelee vorbereitet. Heute gekocht: Apfel-, Orangen- und Granatapfel-Holunderblütengelee.IMG-20200524-WA0002

Das Foto hier habe ich aus dem Status meiner lieben Mit-Bloggerin Roswitha geklaut. Einen Kommentar hierzu verkneife ich mir besser 😉Screenshot_20200524-132414_WhatsApp

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Aber heute! Endlich.

Gestern habe ich mal nachgeschaut, ob der Biergarten im Nachbardorf wieder geöffnet hat – und wie es jetzt wegen der Corona-Auflagen aussieht. Schon von Weitem sah ich, dass leider noch geschlossen ist. Aber das Gelände konnte ich schon mal inspizieren 🙂

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Hier sitzen wir immer gern mal, gucken dem Enkel beim Spielen zu und genehmigen uns eine Erfrischung und – ich – Bratwurst oder Stadtwurst mit Sauerkraut.20200517_14150120200517_141700

Erst hier wurde mir bewusst, wie wenig Sitzplätze geblieben sind.20200517_141517

Beim Weggehen entdeckte ich diese beiden Gesellen, die wohl auch auf die Öffnung warten.20200517_141623

Aber heute, am 18. Mai 2020 ist es soweit. Heute werden die Rollos wieder hochgezogen.

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WhatsApp-Kommunikation

Dank Smartphone und vor allem dank WhatsApp ist eine unproblematische und spontane Kommunikation möglich. Mit dem Gatten und meiner Schwester nutze ich dieses Medium mehrmals täglich.

Ich schrieb also z.B. „Den ganzen Tag ist es schon grau, es regnet ununterbrochen.“
Antwort aus dem Norden: „Hier scheint die Sonne, aber es kommt jetzt eine dicke Wolke.“
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Später ich: „Ha, jetzt scheint in Bayern auch die Sonne!“
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Am Tag drauf konnte ich sogar mit diesem Foto protzen:
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Da hatte er natürlich nichts entgegenzusetzen, wohl aber konnte er mit diesem Foto angeben: „Mhhh, leckerer Spargel“
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Pah, bei mir gab’s leckere saure Kartoffelsuppe 🙂
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Und weil ich mich selbst über mein tolles Essen freute, schickte ich meiner Schwester auch dieses Foto.

Ihre Antwort: 😀 😀 😀
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Jaja, mit so ’nem Quatsch wird das Internet zugemüllt… aber Spaß macht’s.

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Holunder

Freu, freu! Heute war ich wieder mal walken, nachdem ich die letzte Zeit eigentlich nur mit dem Fahrrad unterwegs war. Radfahren mag ich lieber, aber beim Laufen sieht man mehr. Der Holunder fängt an zu blühen, bald kann ich Sirup kochen (den ich zwar gar nicht aufbrauche, aber wer nicht schnell genug wegläuft, bekommt welchen verpasst).

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Happy Birthday …

… singe ich heute in Gedanken unserem Hundesenior. Selbst wenn ich tatsächlich singen würde und ich die richtigen Töne meiner Kehle entlocken könnte, er könnte es nicht hören. Taub ist er schon einige Jahre, und noch vor wenigen Tagen hatte ich nicht daran geglaubt, dass er seinen 15. Geburtstag erleben könnte. Welch eine Freude, dass es ihm wieder besser geht.

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Corona IV

Die Corona-Lage hat sich stabilisiert, die Neuinfektionen sind bei etwas über 1.000 täglich, der R-Faktor (Reproduktionsfaktor => wie viele Menschen steckt 1 Infizierter an) krebst um <1 und soll auf keinen Fall größer werden. Bundesweit sind etwa 171.300 Infizierte und 7.550 Tote bestätigt, 143.300 gelten als geheilt. Auch in meinem Geburts-Landkreis haben sich die Neuinfektionen auf einige Fälle täglich und wenige Todesfälle mit Corona reduziert.

Im Land werden die Menschen ungeduldig (ich auch 🙂 ), und die Länderchefs überbieten sich zur Zeit mit Lockerungen. Voraussetzung ist, grob gesagt, immer ein Sicherheitskonzept, also Abstand halten, Hygienemaßnahmen, Maske bei Nichtvermeidung der Abstandsregel, Nachverfolgung der Kontakte bei einer Infektion.

Alle Läden und auch Friseure haben unter dieser Voraussetzung wieder geöffnet, Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze, Kontaktbeschränkungen sind gelockert, Besuche in Altenheimen und Krankenhäusern sind wieder möglich. Auch Biergärten und Außengastsronomie wird stufenweise wieder möglich, Restaurants und Cafés können begrenzt und in verschiedenen Zeiträumen den Betrieb aufnehmen. Außer für die Kitas gibt es offenbar für jeden Bereich ein Konzept für eine neue Normalität, sogar die Bundesliga wird ab kommender Woche mit sog. Geisterspielen wieder starten.

Große Freude und Erleichterung also für unseren Alltag. Der Gatte durfte vor einigen Tagen endlich wieder den Tennisschläger schwingen, auch wenn das gesellige Beisammensein nach dem Spiel wegfallen muss. Mein Bruder ist noch ganz geflashed von der ersten Gemeinschaftsveranstaltung seit 6 Wochen:  er und meine Schwägerin waren in der Kirche!

Teilweise Optimismus, teilweise Skepsis unter den Fachleuten, Rückschläge (= hohe Infektionszahlen) über die Republik verteilt in einzelnen Landkreisen, aber auch Hoffnung für die Wirtschaft, die ja durch den Lockdown am 23. März und Unterbrechungen der Lieferketten etc. lahmgelegt wurde.

Soweit also die allgemeine Lage.

Meine Tochter, der Enkel und ich waren vor ein paar Tagen Steine suchen. Von der Kita kam die Nachricht, dass bemalte Steine im Dorf ausgelegt wurden, die die Kinder sammeln können. Ich hab das nicht wirklich gecheckt, denn vor dem Kindergarten lag diese Steine-Schlange:
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Wir fanden fast 10 bemalte Steine auf unserem Streifzug durch’s Dorf, die der Enkel natürlich behalten hat. Ob andere Kinder ihren Fund zurückgebracht haben? Ob es vom Kindergarten welche waren, die man mitnehmen und selbst „verstecken“ konnte? Wie gesagt, ich hab’s nicht kapiert. Aber es hat Spaß gemacht, war ein bisschen wie Ostereiersuchen.

Von der norddeutschen Enkelin bekam ich dieses Foto. Wer errät ihre Leidenschaft???? 😉
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Ganz verblüfft registrierte ich diese beiden Kondensstreifen am Himmel. Gehört das auch zu unserer neuen Normalität? Hab wirklich lange keine mehr (bewusst) gesehen.
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Ebenfalls aus Norddeutschland bekam ich dieses Foto:
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Ab 11. Mai sind die Wohnmobilstellplätze in Niedersachsen wieder geöffnet. Ach, wie schön wären ein paar Tage an der Nordsee! Aber möchte ich mich in den Zug setzen, 600 km mit Maske fahren, dreimal umsteigen, nicht wissend wie viele Menschen mir auf die Pelle rücken und wie hygienisch die Sitze sind? Selbst wenn ich mit dem Auto fahren würde, was ja noch teurer als die Bahn und zudem rein körperlich viel, viel anstrengender wäre, möchte ich dann doch die Enkel sehen (und sie mich hoffentlich auch), und letztendlich bin ich zwar verheiratet, aber den Gatten habe ich seit 7 Wochen nur per Internet gesehen. Möchte ich ihn womöglich anstecken, möchte ich von ihm angesteckt werden? Und müsste ich wieder in „Quarantäne“, wenn ich nachhause komme, nach all den Kontakten?

Bis jetzt haben wir uns hier sehr korrekt an die Vorgaben gehalten. Auch heute, am Muttertag, wird der Besuch so wie zu Ostern aussehen:
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Der Mai ist gekommen

Die Bäume haben längst ausgeschlagen, und mit Sorgen bleibe ich zuhaus.

Die Apfelbäume und Rapsfelder in Blüte zu sehen, ist so wunderschön.

 

Da nun die Gartencenter wieder geöffnet haben, musste ich sie natürlich auch ein wenig unterstützen. Es war dort überraschend wenig los, lag vielleicht daran, dass ich immer um die Mittagszeit einkaufen gehe.

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Dann habe ich mich noch über dieses Bild gefreut. Bevor sich der Enkel morgens um sich selbst kümmert, wird erstmal sein Baby chic gemacht.

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Warum ich mit Sorgen zuhaus bleibe? Unserem Hundesenior geht es wieder sehr schlecht – natürlich fängt es am Samstagnachmittag an, der Haus-Tierarzt verweist per Anrufbeantworter auf den Notdienst. Der Notdienst ist am anderen Ende des Landkreises und wimmelt den Gatten ab. Ins Haus kommt er natürlich nicht, und wie soll das Tier dorthin gebracht werden, das ist eine ewige Fahrerei. Außerdem hat der Gatte natürlich auch Angst vor der Diagnose und vor der Entscheidung, die er wohl oder übel treffen muss. Die Nacht war einigermaßen ruhig, berichtete er gerade, er wolle abwarten bis Montag, bis sein Tierarzt wieder da ist. Ich kann grad an gar nichts anderes denken. Möchte mich am liebsten ins Auto setzen und nach Norden fahren, aber nicht nur, dass die Fahrerei anstrengend wäre, mir ist es auch zu riskant. Seine Familie und er nehmen es mit der Kontaktsperre recht locker. Zwar gibt es in Niedersachsen viel weniger bestätigte Coronafälle als in Bayern, aber durch die vielen Kontakte ringsum, möchte ich lieber bei der bisher bewährten Form bleiben. Der Gatte müsste nicht allein zum Tierarzt, das ist das einzige, das ich tun könnte….

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